Künstliche Intelligenz: Mein Werkzeug für lebendige Geschichte

In der IVZ vom 19. Januar 2024 wurde ein Artikel veröffentlicht, der mein Engagement in der Verbindung von Kunst und Künstlicher Intelligenz (KI) beleuchtet. Als Fotograf und Filmemacher aus Bevergern habe ich mich darauf spezialisiert, historische Ereignisse und Figuren mit Hilfe von KI zum Leben zu erwecken. Dieser Ansatz eröffnet faszinierende Perspektiven, wie Technologie unsere Wahrnehmung von Geschichte bereichern kann.

Die Kunst trifft auf KI

Meine bisherige Arbeit als Fotograf und Filmproduzent war geprägt von Experimentierfreude und Innovation. Die Entdeckung der generativen KI hat mir neue kreative Horizonte eröffnet. Ein spannendes Projekt war die Visualisierung der Geschichte von Daniel Ahrens, einer historischen Figur des 19. Jahrhunderts. Mit Hilfe von ChatGPT habe ich Szenen und Charaktere, wie etwa Daniel Ahrens mit seinem Holzbein, in eindrucksvollen Bildern dargestellt.

Ein Fenster in die Vergangenheit

Meine Arbeit mit KI ist weit mehr als digitale Kunst. Es ist ein Portal in die Vergangenheit, das Geschichten erlebbar macht, die sonst nur in Textform existieren würden. Besonders am Herzen liegt mir das Projekt über Hille Feiken, eine Wiedertäuferin aus dem 16. Jahrhundert. Durch die KI habe ich ihre Geschichte nicht nur visuell nachgestellt, sondern auch verschiedene Perspektiven beleuchtet: Wie sie aus der Sicht der Wiedertäufer, des Bischofs und unserer heutigen Zeit wahrgenommen wird.

Die Möglichkeiten und Herausforderungen der KI

Meine Erfahrung zeigt, dass KI ein mächtiges Werkzeug ist, das kreativen Ausdruck in ungekannte Dimensionen führen kann. Doch es gibt auch Herausforderungen. Die Präzision der Eingaben bestimmt die Qualität der Ergebnisse. Außerdem bin ich mir der Gefahren bewusst, die KI birgt, insbesondere in Bezug auf Manipulation und ethische Grenzen.

Meine Reise in die Welt der KI ist eine ständige Lernkurve, aber eine, die ich leidenschaftlich verfolge. Sie ermöglicht mir, Geschichte auf eine Weise zu erzählen, die vorher nicht möglich war – lebendig, greifbar und vielschichtig.

hier geht es zum Artikel in der Ibbenbürener Volkszeitung